Ev. Kirche in Holzhausen, seit 1971 |
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Aussenansicht |
Innenansicht |
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Das Altarkreuz von Jürgen Goertz |
Die 'Kanzel' von Jürgen Goertz |
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| Bis zur Errichtung der Kirche in Holzhausen fanden die evangelischen Gottesdienste im dortgen Schul- und Rathaus statt. | |||
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Aussenansicht von St. Thomas in Strasbourg
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Die Holzhausener Kirche als unsere Thomaskapelle. Unsere evangelische Kirche in Holzhausen hat seit dem 16. Januar 2007 einen eigenen Namen. Thomas als der Jünger Jesu ist zugleich eine moderne Glaubensgestalt. Er steht für die Menschen mit ihrem Zweifel und ihrem Wunsch nach rationaler Überprüfung. Die Erbauer des Freiburger Münsters hatten ihn ebenso als starke Glaubensperson entdeckt, so daß sie ihn im Säulengang direkt Jesus selbst gegenüber platzierten: der eine wie die Frage und der andere die Antwort. Der Vorschlag gewann sofort die Zustimmung aller im Kirchengemeinderat. Schließlich stimmte der Evangelische Oberkirchenrat in Karlsruhe unserer Bitte nach der Benennung zu. |
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In St. Thomas ein Wandbild zur Szene wie der "Ungläubige Thomas" die Hand nach dem Wundmal Christi ausstreckt, um durch sich durch die Berührung von seinem Zweifel abbringen zu lassen. |
Thomas – der Apostel Indiens Die Legende von Thomas in Indien gleicht einem Roman; Kirchenvater Augustinus hatte sie einst streng verurteilt. Trotzdem fand sie bei den Gläubigen wie bei den Künstlern Beifall. Es lag ein großer Reiz für die Einbildungskraft darin, dem Apostel bis an die Grenzen der damals bekannten Welt zu folgen, bis ins Reich des geheimnisvollen Gondoforus. Es hieß, dieser ferne Herrscher hätte Thomas als Baumeister kommen lassen, damit er einen Palast errichte, der den römischen Prachtbauten gliche. Der Apostel schiffte sich ein und kam in eine Stadt, in der gerade eine Hochzeit gefeiert wurde. Man lud ihn ein, und er setzte sich mit den Gästen zum Festmahl. Es war ein von Judäa gekommenes Mädchen anwesend, das Flöte spielte und tanzte. Das Mädchen erriet, daß Thomas ein Hebräer war und begann deshalb in seiner Sprache zu singen: „Der Gott der Hebräer hat alle Kreatur geschaffen, und die Meere sind sein Werk.“ Der Apostel hörte zu, indem er die Augen gen Himmel richtete. Da der Mundschenk sah, daß der Thomas weder aß noch trank, wurde er zornig und versetzte ihm eine Ohrfeige, aber Gott ließ die Beleidigung nicht ungestraft. Als der Mundschenk aus dem Haus ging, um Wasser an der Quelle zu holen, wurde er von einem Löwen getötet; die Hunde zerrissen ihn und brachten seine Hand in den Festsaal. Da begriffen die Anwesenden, daß in dem Unbekannten eine geheime Kraft war, und die Flötenspielerin sank zu seinen Füßen. Thomas sprach nun zu der Versammlung; er sprach so überzeugend, daß das Brautpaar die Taufe verlangte und sich verpflichtete, enthaltsam zu leben. Nun ging Thomas weiter zur Hauptstadt des Gondoforus. Der König zeigte ihm den Plan des Palastes, den er bauen wollte, öffnete ihm seine Schatzkammer und reiste dann in eine andere Provinz. Sofort begann Thomas das Evangelium zu predigen und bekehrte einen Teil des Volkes. Als der König zurückkam, erfuhr er, was Thomas während seiner Abwesenheit getan hatte. Er ließ ihn ins Gefängnis werfen und verurteilte ihn, geschunden zu werden. Am Abend vor der Exekution erschien der kurz vorher gestorbene Bruder des Königs bei diesem und sagte zu ihm: „Bruder, ich habe den Palast von Gold und Edelsteinen gesehen, den dieser Mann gebaut hat; er steht im Paradies und wenn du willst, ist er dein.“ Gondoforus war bewegt; er ließ den Apostel kommen, der ihm und seinem Bruder folgendes sagte: „Glaubt an Jesus Christus und lasset Euch taufen, denn im Himmel stehen ungezählte Paläste, die seit dem Beginn der Welt bereitet sind.“ |
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Bilder zur Namensgebungsfeier am Thomastag (21.12.2007) in Holzhausen