Die 'Thomaskapelle' in Holzhausen
Festrede zur Namensgebungsfeier der Thomaskapelle in Holzhausen
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| Meine sehr geehrt. Damen und Herren, sehr geehrter Herr Pfarrer Kubach, sehr geehrter Herr Dekan Ihle, lassen Sie mich zunächst Danke sagen, zunächst einmal Ihnen, Herr Dekan Ihle, für Ihren heutigen Besuch aus Anlass der Namens-gebung unserer Thomaskapelle. Ich freue mich, dass Sie uns heute hier Ihre Zeit und Auf-merksamkeit schenken und uns bei diesem zwar kleinen aber für uns wichtigen Akt begleiten. Seien Sie uns herzlich willkommen. Dank sage ich auch Ihnen, Herr Pfarrer Kubach, denn es war auf meine Klage hin Ihre spontane Idee, dieser Kapelle einen Namen zu geben. Bei unserem ersten ausführlichen Gespräch hatte ich mich beklagt, dass dieses Gebäude oft als Leichenhalle bezeichnet wird und es hat nun einmal nichts Erbauliches, wenn ich sage, ich gehe an Silvester in die Leichenhalle, um mit einem Gottesdienst das Jahr zu beschließen. Ein Sprichwort sagt: „Das Glück liegt in der Freude des Erreichten und im Erlebnis der kreativen Bemühungen.“ Ich freue mich, dass es erreicht wurde, für dieses Haus einen Namen zu finden, der zu Holzhausen auch einen geschichtlichen Bezug hat. Advent bedeutet Ankunft. Gottesdienste wurden damals im Dom in Bische, in Holzhausen im damaligen Bürgersaal und auch als Hausgottesdienste für die älteren Gemeindemitglieder abgehalten. Mit der Errichtung dieses Kirchengebäudes haben die Holzhauser Christen in diesem Gebäude ein Stück Heimat gefunden. Dies war auch der damals noch selbständigen Gemeinde Holzhausen ein Anliegen, denn sie hatte der Kirchengemeinde das Grundstück zur Errichtung dieser Kapelle kostenlos überlassen und daran allerdings die Bedingung geknüpft, dass auch Trauerfeiern anderer Konfessionen in dieser Kapelle möglich sein sollten. Heute sind wir angekommen, unser Kirchel hat jetzt einen Namen, unser Glauben, unsere Kirchengemeinde hat jetzt auch einen Ort, wir freuen uns über unsere kirchliche Heimat „Thomas-Kapelle“ In allem was man auch tut, man steht auch immer ein Stück weit auf den Schultern seiner Vorgänger. Und so freue ich mich, dass es unseren Vorgängern gegeben war, dieses Haus zu errichten und, dass uns heute gegeben ist, dieses Haus mit einem Namen zu versehen und so mit neuem Geben und Leben zu erfüllen, wie überhaupt, das ganze Leben ein Geben ist. Ich zitiere die Kehler Kommunalpolitikern Ursel Peckoldt: Unser Leben besteht aus Geben. Wenn wir das verinnerlicht haben, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger dann sind wir angekommen Ich wünsche unserer Thomaskapelle dass Sie ein Ort der |